31
Januar
2019

Regionale Leichtathleten erfolgreich bei den Hallenmeisterschaften

3 x Bronze bei den bayerischen Meisterschaften für Johannes Wiesinger und Maria Haslberger

Bild: Matthias Reitschuh

Fürth. Am vergangenen Wochenende fanden die bayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik in der Quelle Halle in Fürth statt. Trotz winterbedingter überschaubarer Vorbereitung auf der Laufbahn, gingen die zwei Teisendorfer Athleten Johannes Wiesinger und Maria Haslberger erfolgreich für die LG FESTINA Rupertiwinkel auf Medaillenjagd.

In der Altersklasse U18 startete Johannes Wiesinger bereits frühmorgens mit dem Weitsprung in die Titelkämpfe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei allen Beteiligten entwickelte sich der Kampf um die Medaillen zu einem wahren Krimi. Zur Halbzeit des Wettkampfes lag der Tachinger Schüler bereits auf dem 3. Platz mit einer Weite von 6.10 m, aber diese Weite sollte am Ende nicht für eine Topplatzierung reichen. Trotz einer Steigerung auf 6,32 m zog die Konkurrenz im vorletzten Versuch an Johannes Wiesinger vorbei und verwies ihn auf den vierten Platz. Aber er sollte bei der letzten Chance einen kühlen Kopf bewahren und sich noch die Bronze Medaille ergattern. Am Ende erzielten hinter Simon Putz aus Kehlheim, drei Athleten mit einer Weite von 6,38 m die Plätze 2 bis 4. Bei Weitengleichheit entscheidet die zweite Weite jedes Athleten, wo Johannes Wiesinger mit der Weite von 6,32m um nur 3 cm hinter Vincent Saller von LG STADTWERKE München den hervorragenden dritten Platz belegte. Am Ende des Tages ging der Teisendorfer auch noch über 200 m an den Start, wo er bei seinem allerersten Rennen über die Hallenrunde in 23,72 sec eine überzeugende Leistung zeigte und noch eine zweite Bronze Medaille gewinnen konnten.

Im parallel laufenden Wettbewerb über 200 m der Frauen startete Maria Haslberger vom TSV Teisendorf. Bereits im Vorlauf zeigte die Sprinterin ihre aktuell sehr gute Form und konnte eine neue Hallenbestzeit von 25,64 sec aufstellen und ging topmotiviert ins Finale. Im Endlauf traf die Athletin auf Ihre Konkurrenz von den Sommermeisterschaften 2018, wo sie den 3. Platz belegen konnte. Im Winter war das klare Ziel die Konkurrenz möglichst lange zu ärgern, da alle anderen Konkurrentinnen zur Vorbereitung die Vorzüge einer Leichtathletikhalle genießen können. Mit einem sehr couragierten Rennen konnte das Ziel erreicht werden und am Ende war die Reihenfolge auf dem Podest gleich wie im Sommer. Die ersten Plätze gingen an Julia Hofer und Tina Vetter (beide 1. FC Passau) knapp gefolgt von Maria Haslberger, die mit einer super Zeit von 25,40 sec ihre Hallenbestzeit über 200 m noch einmal verbessern konnte.

Kategorie: Leichtathletik Zugriffe: 283 Verfasser: Michael Thanbichler