08
Juli
2019

Maria Haslberger stark auf Deutschen- u. Süddeutschen Meisterschaften

Maria Haslberger stark auf Deutschen- u. Süddeutschen Meisterschaften

Auch dieses Jahr trafen sich wieder die besten Leichtathleten u. Athletinnen der U23 Klasse bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften. Als einzige Athletin der Region konnte sich Sprinterin Maria Haslberger von der LG Festina Rupertiwinkel über 100m und 200m für die hochkarätig besetzte Veranstaltung qualifizieren. Die sehr warmen Temperaturen und guten Windbedingungen im Stadion von Wetzlar versprachen bereits im Vorfeld, gerade in den Sprintdisziplinen schnelle Zeiten.

Am ersten Tag standen die 100m auf dem Programm. Haslberger war mit einer Zeit von 12,19 Sekunden angereist und konnte sich trotz kleiner Schwierigkeiten am Start auf eine neue Saisonbestzeit von 12,16 Sekunden steigern. Leider reichte die Zeit nicht ganz zum Einzug ins Halbfinale.

Das Finale der Frauen gewann Lisa Nippgen von der MTG Mannheim in einer Fabelzeit von 11,32 Sekunden bei jedoch zu starkem Rückenwind. Den verpatzten Start vom Vortag wollte die junge Lehramtsstudentin aus Teisendorf am zweiten Tag über die 200m unbedingt verbessern. Gesagt getan: Mit einem sehr guten Start aus den Blöcken konnte sich Haslberger auf eine weitere neue Saisonbestzeit von 25,35 verbessern. Dies brachte Ihr am Ende einen sehr guten 17. Platz ein.

 Bronze mit Fabelzeit

Mit diesen guten Vorleistungen reiste die Athletin der LG Festina Rupertiwinkel 2 Wochen später zu den Süddeutschen Meisterschaften ins fast 600 Kilometer entfernte St. Wendel im Saarland an.
Hier trafen die besten Athleten aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufeinander.

Die gesteckten Ziele waren klar definiert. Das Erreichen des Finals über 100m und 200m. Angesichts des starken Teilnehmerfeldes keine leichte Aufgabe. Die 100m standen wieder am ersten Tag am Programm. Haslberger konnte sich mit zwei guten Läufen im Vorlauf (12,27 sek.) und im Halbfinale (12,21 sek.) für das Finale als 4.- Schnellste qualifizieren.

Eine Medaille schien bei einem perfekten Lauf plötzlich nicht mehr unmöglich. Durch einen phänomenalen Final-Lauf konnte sich die Teisendorferin auf den letzten Metern auf den 3. Platz kämpfen, was ihr den erhofften Bronzerang einbrachte. Mit 11,90 Sek. war sie bei leider etwas zu viel Rückenwind von 3.0 m/s so schnell wie nie zuvor. Die Freude war dementsprechend groß. Das gleich vier Athletinnen unter der 12 Sekunden Marken blieben bestätigte das hohe Niveau des Finallaufes.

Auch am Zweiten Tag konnte sich die junge Sprinterin ins Finale über 200m kämpfen und sicherte sich dort in neuer Saisonbestzeit von 25,17 sek. einen sehr guten 5. Platz.

Kategorie: Leichtathletik Zugriffe: 24 Verfasser: Michael Thanbichler