26
Juli
2019

Drei Bayerische Meistertitel für die regionalen Leichtathleten

Zweimal Gold für Maria Haslberger und einmal Gold für Lisa Schmid

Drei Bayerische Meistertitel für die regionalen Leichtathleten
Bild zeigt Maria Haslberger (Foto von Matthias Reitschuh)

Am vergangenen Wochenende fanden die bayerischen U23 und U16 Meisterschaften der Leichtathletik in Regensburg bei tropischen Temperaturen statt. Nicht nur das Wetter war heiß, sondern auch die Leistungen der Athleten der LG FESTINA Rupertiwinkel auf der Bahn. Maria Haslberger krönte sich zur Sprint Queen über beide Kurzsprintstrecken und Lisa Schmid flog mit einem Rekord zum Titel beim Weitsprung.

In der Altersklasse U23 startete Maria Haslberger über die 100 m und 200 m, wo sie sich gegen starke Konkurrenz beweisen musste. Die angehende Grundschullehrerin ging mit großen Erwartungen an den Start, denn sie wollte ihren Titel über 200 m aus dem Jahr 2018 verteidigen. Am ersten Tag der Meisterschaft standen die 100 m auf dem Programm, wo sie mit einer Zeit von 12,28 sec die Vorläufe als Zweitschnellste Frau überstand. Im Finale traf sie auf ihre Hauptkonkurrentin Lena Kain von Track & Field Club Mainfranken. Mit einem herausragenden Rennen konnte die Teisendorferin alle anderen Finalisten im Ziel hinter sich lassen und den bayerischen Titel einstreichen. Im Finale gelang ihr mit der starken Zeit von 11,92 sec eine neue persönliche Bestzeit. Damit bewies sie wieder einmal, dass sie zum Saisonhöhepunkt in bestechender Form ist. Am zweiten Tag der Meisterschaften standen die 200 m Rennen auf dem Programm, wo Maria Haslberger wieder einen guten Vorlauf zeigte und in einer Zeit von 25,39 sec als Schnellste ins Finale einzog. Auch im Finale war die Athletin des TSV Teisendorf nicht zu schlagen und konnte in einer neuen Saisonbestleistung von 24,93 sec den 1. Platz ergattern. Der Titel war somit erfolgreich verteidigt.

Im Weitsprung der Altersklasse U23 starten die Athletinnen Lisa Schmid von TV Laufen und Christina Wiesinger vom TSV Teisendorf. Beide Damen sind keine Unbekannten mehr in der Sprungszene, denn Lisa Schmid war 2018 bayerische Meisterin der Altersklasse U20 und Christina Wiesinger wurde vor einer Woche bayerische Vizemeisterin der U20 in Augsburg. Lisa Schmid flog bereits im zweiten Versuch zum Titel mit einer hervorragende Weite von 5,67 m. Dieser Sprung ist neben einer neuen persönlichen Bestleistung auch ein neuer Chiemgau Rekord. Auch erwähnt werden sollte, dass die Jura Studentin noch am Vormittag eine Klausur in der Universität Passau absolvieren musste und mit etwas Zeitdruck zu den Titelkämpfen angereist war.

Im gleichen Wettkampf zeigte Christina Wiesinger, dass sie immer noch in einer sehr guten Form ist. Die jüngste Athletin in der Weitsprungkonkurrenz sprang mit der guten Weite von 5,20 m auf den 6. Platz. Am nachfolgenden Tag startete Christina Wiesinger noch über ihre neuen Lieblingsdisziplin, den 100 m Hürden. Die Traunsteiner Gymnasiastin bewältigte das Rennen mit einer sehr guten Leistung von 16,72 sec und holte sich nach dem Weitsprung auch über die Hürden den nächsten 6. Platz.

Bei der Altersklasse U23 ging noch der Waginger Johannes Graml über beide Kurzsprintrennen an den Start. Bereits am Samstag rannte er die 100 m in einer guten Zeit von 11.72 sec, konnte sich abe leider nicht für das Finale qualifizieren. Am zweiten Tag wollte der Athlet des TSV Waging am See über die halbe Stadionrunde sein Können präsentieren. Mit einem sehr starken Rennen sicherte sich Johannes Graml den 8. Platz in einer sehr guten Zeit von 23,53 sec.

In der Altersklasse U16 ging Elena Schernhardt leider gehandicapt an den Start, weil sie nur 5 Tage vor den Meisterschaften bei einem Trainingssturz einen Bruch des kleinen Fingers erlitten hat. Von dieser Verletzung ließ sich die Athletin des TV Traunstein nicht aufhalten und erzielte über 80 m Hürden eine neue persönliche Bestleistung in einer tollen Zeit von 12,80 sec. Mit dem tollen Rennen schaffte es Elena Schernhardt auf einen guten 9. Platz. Am zweiten Tag standen die 100 m der Altersklasse U16 auf dem Programm, wo die Traunsteinerin sich der großen Konkurrenz gestellt hat. Leider verpasste Elena Schernhardt nach den tollen Zeiten von 13,22 sec im Vorlauf und 13,20 sec im Zwischenlauf nur um knappe 0,05 sec das Finale. Nach der Meisterschaft war die junge Athletin trotzdem sehr glücklich und zeigte sich gleich kämpferisch, dass sie nächstes Jahr ohne Gipshand den Finaleinzug angreifen will.

Bericht Matthias Reitschuh

Kategorie: Leichtathletik Zugriffe: 86 Verfasser: Michael Thanbichler